{"id":748,"date":"2014-06-20T12:22:14","date_gmt":"2014-06-20T10:22:14","guid":{"rendered":"http:\/\/gerig.de\/de\/?p=748"},"modified":"2014-06-20T12:26:08","modified_gmt":"2014-06-20T10:26:08","slug":"willy-millowitsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gerig.de\/de\/willy-millowitsch\/","title":{"rendered":"Willy Millowitsch"},"content":{"rendered":"<p style=\"color: #252525\"><span style=\"color: #000000\"><strong><a href=\"http:\/\/gerig.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/06\/W.Millowitsch.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-750\" src=\"http:\/\/gerig.de\/de\/wp-content\/uploads\/sites\/3\/2014\/06\/W.Millowitsch.png\" alt=\"W.Millowitsch\" width=\"152\" height=\"200\" \/><\/a>WILLY MILLOWITSCH<\/strong>\u00a0wurde 1909 In K\u00f6ln geboren. <\/span>Er stammte aus einer alten Schauspielerdynastie. Schon als Kind hatte er sich mehr f\u00fcr das v\u00e4terliche Theater interessiert als f\u00fcr die Schule.\u00a0Bereits 1922 wechselte er ohne Schulabschluss in den Schauspielerberuf. 1940 \u00fcbernahm er die Leitung der v\u00e4terlichen B\u00fchne. Dabei war er sehr oft als Regisseur und Hauptdarsteller t\u00e4tig.<\/p>\n<p style=\"color: #252525\">Die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges hatten das Millowitsch-Theater an der Aachener Stra\u00dfe in K\u00f6ln nur wenig besch\u00e4digt. So wurde der Spielbetrieb auf Wunsch des K\u00f6lner Oberb\u00fcrgermeisters Konrad Adenauer bereits im Oktober 1945 wiederaufgenommen, und bis ins Jahr 1949 fanden t\u00e4glich Vorstellungen statt. \u00dcber viele Jahre leitete Millowitsch das Haus jetzt mit seiner Schwester Lucy Millowitsch mit der er auch jahrzehntelang gemeinsam auf der B\u00fchne stand. Das Geschwisterpaar galt als Idealbesetzung, wenn es darum ging, temperamentvolle Paare darzustellen.<\/p>\n<p style=\"color: #252525\">1946 heiratete Millowitsch zum zweiten Mal. Gerda Feldhoff und Willy Millowitsch bekamen vier Kinder: Katarina, Peter, Susanne und Mariele. (Peter Millowitsch hat 1998 das Theater \u00fcbernommen.)<\/p>\n<p style=\"color: #252525\">Willy Millowitsch unterhielt sein Publikum mit zahllosen von ihm selbst entworfenen und oft vom Fernsehen \u2013\u00a0dann meist unter der Regie seines Theaterfreundes Prof. Dr. Karl Wesseler \u2013 aufgezeichneten B\u00fchnenst\u00fccken \u00fcber vierzig Jahre lang, oft zusammen mit seiner Schwester und seinen Kindern.<\/p>\n<p style=\"color: #252525\">Seit 1949 wirkte Willy Millowitsch auch in zahlreichen Kinofilmen mit. Seine \u00fcber 125 Filme (bis 1996) und Fernsehrollen sorgten f\u00fcr zus\u00e4tzliches Einkommen im Hinblick auf die eher schwankenden wirtschaftlichen Erfolge seines Theaters.\u00a0Seine bekannteste Fernsehrolle war die des \u201eKommissar Klefisch\u201c im WDR-Fernsehen, die in 6 Folgen von 1990 bis 1996 ausgestrahlt wurde.<\/p>\n<p style=\"color: #252525\">Millowitsch war auch als Schlagers\u00e4nger aktiv. Bei Ariola erhielt er 1960 einen Schallplattenvertrag. Sein erster Titel dort war das vielsagende <strong>&#8222;<i>Wenn dieses Lied ein Schlager wird&#8220;<\/i><\/strong>. Es folgte wenige Monate sp\u00e4ter der Titel\u00a0<strong>&#8222;<i>Heut\u2018 sind wir blau&#8220;<\/i><\/strong>. Sein gr\u00f6\u00dfter Hit war das Karnevals- und Stimmungslied <strong><em>&#8222;Schnaps, das war sein letztes Wort&#8220;<\/em><\/strong> (1960), das mehr als 900.000mal verkauft wurde. Jahrzehntelang geh\u00f6rte er im Rheinland zu den erfolgreichsten Interpreten von Karnevalsliedern. Bis heute ist das Lied <strong>&#8222;<i>Ich bin ene k\u00f6lsche Jung&#8220;<\/i><\/strong> von Fritz Weber mit seinem Namen verbunden.<\/p>\n<p style=\"color: #252525\">Die erste deutsche Live-\u00dcbertragung eines Theaterst\u00fcckes erfolgte 1953 mit dem &#8222;<i>Etappenhasen&#8220;<\/i>,\u00a0in dem Willy Millowitsch die Hauptrolle spielte. Diese Auff\u00fchrung machte sein Theater \u00fcberregional bekannt. In den folgenden Jahrzehnten \u00fcbertrug das Fernsehen zahlreiche Lustspiele aus seinem Hause. Diese wurden zu regelrechten Stra\u00dfenfegern.<\/p>\n<p style=\"color: #252525\">Willy Millowitsch starb am 20. September 1999 in K\u00f6ln\u00a0an Herzversagen.<\/p>\n<p style=\"color: #252525\"><span style=\"color: #ff0000\"><strong>VER\u00d6FFENTLICHUNGEN:<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"color: #252525\">&#8211; <em><strong>Willy Millowitsch Lieder<\/strong><\/em><br \/>\nKlavierausgabe mit vollst\u00e4ndigen Texten seiner gr\u00f6\u00dfsten Erfolge<br \/>\n12 Lieder, ISBN 978-3-87252-160-6<\/p>\n<p style=\"color: #252525\">&#8211; CD-Serie <em><strong>Sing doch eine met, Folge 1-7<\/strong><\/em><br \/>\nJeweils 20 Originalaufnahmen mit allen Texten<br \/>\nCD 182-00280, 182-00320, 182-00371, 182-00419, 182-00420, 182-00421, 182-00573<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>WILLY MILLOWITSCH\u00a0wurde 1909 In K\u00f6ln geboren. Er stammte aus einer alten Schauspielerdynastie. 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